Wer im Frühling in die Hände spuckt und den Garten auf Vordermann bringt, der denkt unweigerlich auch ans Porree pflanzen. März und April sind dafür die klassischen Startmonate, und das aus gutem Grund: Die Böden erwachen, die Temperaturen steigen langsam, und Porree-Jungpflanzen wurzeln sich in dieser Zeit besonders gut ein. Ich sage meinen Kunden immer: Wer im Frühjahr pflanzt, erntet im Herbst mit einem breiten Grinsen. In diesem Leitfaden zeige ich dir Schritt für Schritt, worauf es beim Porree pflanzen im März und April wirklich ankommt, von der Bodenvorbereitung über den richtigen Pflanzabstand bis hin zur Wahl zwischen Sommer- und Winterporree.

Wie und wann pflanzt man Porree?
Porree wird als Jungpflanze ab Mitte März bis Ende April ins Freiland gepflanzt, sobald kein dauerhafter Frost mehr zu erwarten ist. Der ideale Zeitpunkt liegt bei Bodentemperaturen von mindestens 10 °C.
Porree gehört zu den dankbarsten Gemüsepflanzen überhaupt. Er ist robust, winterhart in vielen Sorten und lässt sich hervorragend in Mischkultur integrieren. Aber der Zeitpunkt zählt. Zu früh gepflanzte Jungpflanzen leiden unter Spätfrösten, zu spät gesetzte Pflanzen brauchen dann im Herbst länger, bis sie erntereif sind.
Der richtige Zeitpunkt: März, April oder doch später?
Mitte März ist der frühestmögliche Zeitpunkt, wenn du im Folientunnel oder unter Vlies arbeitest. Im Freiland ohne Schutz solltest du bis Anfang bis Mitte April warten. Wer Sommerporree anbaut, kann bereits ab März starten. Winterporree kommt etwas später raus, darf aber durchaus auch noch im April oder Anfang Mai gepflanzt werden.
In meinem eigenen Garten warte ich immer auf die Eisheiligen. Ja, ich weiß, das klingt altmodisch. Aber gerade in den mittleren Lagen Deutschlands hat mich das schon mehr als einmal vor einem Totalausfall bewahrt. Ein kurzer Nachfrost bei frisch gepflanztem Porree ist kein Drama, dauerhafter Frost bei Minusgraden hingegen schon.
Sommerporree oder Winterporree: Was ist der Unterschied beim Pflanzzeitpunkt?
Sommerporree und Winterporree unterscheiden sich nicht nur in der Frostfestigkeit, sondern auch im idealen Pflanzzeitpunkt. Sommerporree wird März bis April gepflanzt und ist ab August bis Oktober erntereif. Winterporree wird April bis Mai gesetzt und hält sich bis tief in den Winter, teils bis März des Folgejahres.
| Merkmal | Sommerporree | Winterporree |
|---|---|---|
| Pflanzzeitpunkt | März bis April | April bis Mai |
| Erntezeit | August bis Oktober | November bis März |
| Frostfestigkeit | Gering (bis ca. -5 °C) | Hoch (bis ca. -15 °C) |
| Schaft | Länger, hellgrün | Kürzer, dunkelgrün |
| Geschmack | Mild, zart | Kräftiger, intensiver |
Wenn du das ganze Jahr über Porree ernten möchtest, kombinierst du beide Typen. Für kleinere Gärten empfehle ich, mit einem Satz Sommerporree-Jungpflanzen zu starten und zusätzlich eine Portion Winterporree anzubauen, damit die Ernte nahtlos übergeht.

Porree pflanzen Anleitung Schritt für Schritt
Eine gute Vorbereitung macht den Unterschied zwischen mittelmäßigem und prächtigem Porree. Hier ist mein bewährter Ablauf, den ich Jahr für Jahr in meiner eigenen Gärtnerei anwende.
Porree Boden vorbereitung: Nährstoffe und pH-Wert
Porree liebt einen tiefgründigen, humusreichen Boden mit einem pH-Wert zwischen 6,5 und 7,5. Er braucht ausreichend Stickstoff, Kalium und Phosphor. Wer den Boden gut vorbereitet, spart sich später aufwendiges Nachhelfen.
Ich grabe das Beet im März mindestens 25 bis 30 cm tief um und arbeite dabei reifen Kompost ein, etwa 3 bis 4 Liter pro Quadratmeter. Bei schweren Lehmböden empfehle ich zusätzlich etwas Sand oder Ziegelsplitt für eine bessere Drainage. Staunässe mag Porree gar nicht.
Vor dem Einpflanzen kannst du auch einen organischen Volldünger einarbeiten, rund 80 bis 100 g pro Quadratmeter reichen in der Regel aus. Wer wissen möchte, wie man Beete generell für Gemüse vorbereitet, findet bei uns im Blog auch eine detaillierte Anleitung zur Beetvorbereitung, die sich gut auf andere Gemüsekulturen übertragen lässt.
Wie tief sollte man Porree-Jungpflanzen einpflanzen?
Porree-Jungpflanzen werden idealerweise 10 bis 15 cm tief eingepflanzt, damit sich ein langer, weißer Schaft bildet. Dafür macht man am besten ein Loch mit dem Dibbelstock und setzt die Pflanze hinein, ohne die Erde sofort festzudrücken.
Der klassische Trick: Loch stechen, Pflanze reinsetzen, angießen, fertig. Die Erde fällt durch das Wasser langsam in das Loch, und die Pflanze sitzt perfekt. Dieses sogenannte Dibbelverfahren ist bewährt und sorgt gleichzeitig dafür, dass sich der weiße Schaftanteil optimal ausbildet.
Die Jungpflanzen dürfen vorher auf etwa 10 bis 15 cm zurückgestutzt werden, das gilt für Blätter und Wurzeln. Klingt hart, fördert aber das Anwachsen. Ich schneide die Blätter immer auf gut ein Drittel zurück, bevor ich pflanze.

Welchen Pflanzabstand braucht Porree?
Der richtige Pflanzabstand beim Porree beträgt 10 bis 15 cm zwischen den Pflanzen in der Reihe und 30 bis 40 cm zwischen den Reihen. Engere Abstände sind möglich, reduzieren aber die Schaftdicke.
Pflanzabstand und Abstände zwischen den Reihen im Überblick
Beim Porree pflanzen gilt: Enger gleich mehr Pflanzen, aber kleinere Schäfte. Weiter gleich dickere, marktreife Stangen. Für den Hausgarten sind 10 cm in der Reihe und 30 cm zwischen den Reihen ein guter Kompromiss. Wer besonders dicke Schäfte möchte, pflanzt mit 15 cm Abstand in der Reihe.
- Abstand in der Reihe: 10 bis 15 cm
- Abstand zwischen den Reihen: 30 bis 40 cm
- Pflanztiefe: 10 bis 15 cm (mit Dibbelstock)
- Anzahl Pflanzen pro m²: 15 bis 20 Stück bei 10 × 30 cm Abstand
Auf einem Beet von 2 × 5 Metern kommen so problemlos 150 bis 200 Porree-Pflanzen unter. Für größere Beete oder den gemeinschaftlichen Anbau lohnt es sich, direkt größere Mengen zu kaufen. Wer viel Fläche beplanen will, findet bei uns Sommerporree in größeren Gebinden, die sich für die ganze Saison lohnen.
Was passiert bei zu engem Abstand?
Bei zu wenig Platz konkurrieren die Pflanzen um Nährstoffe, Wasser und Licht. Das Ergebnis: dünne, wenig ausgeprägte Schäfte und eine erhöhte Anfälligkeit für Pilzkrankheiten wie Porree-Rost oder falschen Mehltau. Ich habe in meiner Gärtnerei schon Beete gesehen, wo jemand auf 5 cm Abstand gesetzt hatte. Die Pflanzen sahen zwar grün aus, aber die Ernte war eher mager.

Wann darf man nach draußen lauchen?
Porree (Lauch) kann ab Mitte März ins Freiland, wenn keine anhaltenden Nachtfröste mehr zu erwarten sind. Unter Vlies oder im Folientunnel ist ein Start bereits Anfang März möglich.
Schutz vor Spätfrösten: Wann ist es wirklich sicher?
Die genaue Antwort hängt von deiner Region ab. In milden Lagen wie dem Rheintal oder Teilen Bayerns geht’s früher, in höheren Lagen oder Norddeutschland solltest du vorsichtiger sein. Als Faustregel gilt: Wenn der Boden 10 cm tief nicht mehr friert, kannst du loslegen.
Vliesabdeckung ist günstig und schnell ausgelegt. Sie schützt vor kurzfristigen Nachtfrösten bis etwa -3 °C und bringt gleichzeitig einen kleinen Wärmeeffekt tagsüber. Das macht oft zwei bis drei Wochen frühere Pflanzung möglich, ohne Risiko.
Übrigens: Wer sich auch für andere Frühjahrsgemüse interessiert und wissen möchte, welche Pflanzen im März und April ebenfalls ins Beet können, findet bei uns einen hilfreichen Überblick über passende Gemüsepflanzen für den heimischen Garten.
Was darf man nicht neben Porree pflanzen?
Porree verträgt sich nicht mit anderen Zwiebelgewächsen wie Zwiebeln, Knoblauch oder Schnittlauch. Diese teilen sich nämlich ähnliche Schädlinge und Krankheiten, was die Anbaurisiken erhöht.
Gute und schlechte Nachbarn für Porree im Beet
Mischkultur ist einer meiner liebsten Aspekte im Gärtnern. Porree hat dabei einige sehr gute Kombinationspartner, aber auch ein paar klare No-Gos.
- Gute Nachbarn: Möhren, Sellerie, Tomaten, Erdbeeren, Salat, Spinat
- Schlechte Nachbarn: Zwiebeln, Knoblauch, Schalotten, Schnittlauch
- Warum Möhren so gut passen: Die ätherischen Öle des Porreem schrecken die Möhrenfliege ab, während Möhren den Lauchminierfliegen etwas entgegensetzen
- Fruchtfolge beachten: Porree nicht nach Lauchgewächsen anbauen, Pause von mindestens 3 Jahren einhalten
Sellerie und Porree gemeinsam im Beet ist eine klassische Kombination, die seit Generationen im Gemüsegarten funktioniert. Beide profitieren voneinander, ohne sich zu behindern. Ich pflanze die beiden seit Jahren zusammen und bin jedes Mal wieder begeistert, wie gut die Kombination aufgeht.
Welches Gemüse pflanzt man im März und April noch?
März und April sind die produktivsten Monate im Gemüsegarten. Neben Porree eignen sich folgende Kulturen für einen Freilandstart:
- Möhren: Ab März direkt ins Beet säen, leicht frosthart bis -3 °C
- Spinat: Kälteverträglich, ideal ab Mitte März
- Salat: Kopfsalat und Pflücksalat ab März mit Vliesschutz
- Spargel: April ist die klassische Pflanzzeit für neue Spargelbette. Wer Spargel pflanzen möchte, findet bei uns eine ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung für Spargel im Frühjahr
- Kohlrabi: Jungpflanzen ab Mitte April ins Freiland
- Zuckerschoten: Ab Anfang April direkt säen, sie mögen Kälte
Das Frühjahr ist einfach die aufregendste Zeit im Garten. Jede Woche kommen neue Möglichkeiten dazu. Wer mit Porree startet, liegt goldrichtig, denn er ist pflegeleicht, ertragreich und lässt sich hervorragend lagern.

Zum Abschluss noch ein praktischer Tipp aus meiner eigenen Erfahrung: Kaufe lieber etwas mehr Jungpflanzen als du denkst zu brauchen. Ausfälle durch Schnecken, Vogelfraß oder einen unerwarteten Kälteeinbruch passieren, und dann ist es gut, Ersatz zu haben. Für kleinere Beete sind Gebinde mit 20 bis 35 Pflanzen ideal, für größere Gärten lohnen sich größere Mengen an Winterporree-Jungpflanzen, um die gesamte Nutzfläche effizient zu belegen. Bei Spargel Pflanzen Kaufen findest du Jungpflanzen aus eigener Bio-Gärtnerei, die direkt versandbereit und auf optimale Qualität geprüft sind. Bei Spargel Pflanzen Kaufen legen wir größten Wert darauf, dass die Pflanzen zum richtigen Zeitpunkt versandt werden, nämlich genau dann, wenn das Einpflanzen in deiner Region am sinnvollsten ist.

Wer im Frühjahr mit dem Gärtnern loslegt, stellt sich schnell die Frage: Wann ist eigentlich der beste Zeitpunkt für Porree? Die Antwort ist erfreulich klar. Porree pflanzen im März und April ist der klassische Einstieg in die Porreesaison, und mit dem richtigen Know-how gelingt die Ernte fast garantiert. Ob du zum ersten Mal Lauch anbaust oder bereits Erfahrung hast: Diese Anleitung zeigt dir alles, was du über Pflanzzeit, Abstände, Bodenvorbereitung und die Wahl der richtigen Sorte wissen musst.
Wie und wann pflanzt man Porree?
Porree wird je nach Sorte zwischen März und Mai ins Freiland gepflanzt. Jungpflanzen kommen erst dann nach draußen, wenn keine starken Fröste mehr zu erwarten sind, also ab Ende März bis spätestens Mitte Mai.
Wer eigene Jungpflanzen zieht, beginnt mit der Aussaat bereits im Januar oder Februar auf der Fensterbank. Viel praktischer ist es aber, fertige Jungpflanzen zu kaufen und direkt ins Beet zu setzen. Das spart Zeit, reduziert Ausfälle und du weißt genau, was du bekommst. Ich mache das selbst so: Ich ziehe zwar immer ein paar Pflanzen selbst, aber den Hauptteil meines Porrees beziehe ich als geprüfte Jungpflanzen aus der Gärtnerei.
Sommerporree und Winterporree: Was ist der Unterschied bei der Pflanzzeit?
Sommerporree wird früher gepflanzt und früher geerntet. Winterporree braucht länger, ist frostharter und steht oft bis weit in den Winter hinein im Beet. Das ist der entscheidende Unterschied beim Pflanzzeit-Zeitpunkt.
| Eigenschaft | Sommerporree | Winterporree |
|---|---|---|
| Pflanzzeit | März bis April | April bis Mai |
| Erntezeit | August bis Oktober | Oktober bis März |
| Frosttoleranz | Gering (bis ca. -3 °C) | Hoch (bis -15 °C) |
| Schaft | Hellgrün, zarter | Dunkelgrün, kräftiger |
| Typische Sorten | Varna, King Richard | Bandit, Carentan, Blaugrüner Winter |
| Ideal für | Frischverbrauch im Sommer | Lagerung und Wintervorrat |
Für eine kontinuierliche Ernte empfehle ich, beide Typen anzubauen. Im März und April setzt du Jungpflanzen vom Sommerlauch ins Beet, damit du ab August frischen Porree hast. Für den Wintervorrat kommen dann etwas später die Wintersortenrein.

Porree pflanzen Anleitung Schritt für Schritt
Eine gute Vorbereitung macht den Unterschied zwischen einer mittelmäßigen und einer wirklich üppigen Ernte. Hier kommt meine bewährte Vorgehensweise, die ich Jahr für Jahr im eigenen Garten anwende.
Porree Bodenvorbereitung: Welche Nährstoffe braucht Lauch?
Porree ist ein Starkzehrer. Er braucht einen tiefgründigen, lockeren Boden mit guter Wasserhaltekapazität und einem pH-Wert zwischen 6,5 und 7,5. Wer diesen Schritt überspringt, wird weniger Ertrag haben.
Vor dem Pflanzen arbeite ich pro Quadratmeter etwa 3 bis 4 Liter reifen Kompost in die obersten 20 cm des Bodens ein. Schwere Lehmböden lasse ich zusätzlich mit Sand auflockern. Bei sehr mageren Böden lohnt sich ein organischer Volldünger mit einem NPK-Verhältnis von etwa 7-3-6, davon rund 80 Gramm pro Quadratmeter eingearbeitet. Stickstoff ist dabei der wichtigste Faktor für kräftiges Blattwachstum und lange, dicke Schäfte.
Wer sich fragt, wie ähnlich die Bodenvorbereitung beim Spargel abläuft, findet dazu ausführliche Informationen in unserem Beitrag zur Bodenvorbereitung im Gemüsebeet.
Porree Jungpflanzen: Wie tief einpflanzen?
Jungpflanzen werden 10 bis 15 cm tief in den Boden gesteckt. Diese Tiefe ist kein Zufall, sie sorgt dafür, dass der Schaft lang, bleich und zart bleibt, weil er vor Licht geschützt wächst.
Die klassische Methode: Mit einem Dibbelstock oder dem Stiel einer Harke ein 12 bis 15 cm tiefes Loch stechen. Die Jungpflanze hineinstellen, aber das Loch nicht zuschütten. Einfach angießen, damit die Erde sich von alleine um die Wurzeln setzt. Diese Technik nennt sich “Lochpflanzung” und ist seit Jahrzehnten der Standard im Lauchanbau. Ich schwöre darauf.
Vor dem Einpflanzen kürze ich die Blätter auf etwa 10 cm und die Wurzeln auf 3 bis 4 cm zurück. Das reduziert den Stress für die Pflanze und fördert das schnelle Anwachsen.

Wie weit auseinander pflanzt man Porree? Abstände richtig wählen
Der richtige Pflanzabstand entscheidet mit über die Qualität der Ernte. Zu eng gepflanzt bekämpfen sich die Pflanzen gegenseitig um Nährstoffe und Licht, zu weit auseinander verschwendest du wertvollen Gartenplatz.
Pflanzabstand und Reihenabstand: Die richtigen Maße
Der optimale Abstand in der Reihe beträgt 10 bis 15 cm, der Abstand zwischen den Reihen 25 bis 30 cm. Diese Werte gelten für die meisten gängigen Porreesorten im Hobbygarten.
Ich halte mich an folgende Faustregel: 10 cm in der Reihe für Sommerporree mit schlankem Schaft, 15 cm für kräftige Wintersorten. Bei sehr nährstoffreichen Böden kann ich auch auf 12 cm gehen und ernte dann besonders dicke Stangen. Pro Quadratmeter passe ich so zwischen 20 und 30 Pflanzen unter, abhängig vom Reihenabstand.
Wer ein größeres Beet anlegen möchte und gleich für die ganze Saison plant, findet bei uns Sommerlauch-Jungpflanzen in praktischen Mengengebinden, mit denen sich auch größere Flächen gut belegen lassen.
Wie viele Pflanzen brauche ich für meinen Garten?
Eine gute Orientierung: Für eine vierköpfige Familie reichen 40 bis 60 Porreepflanzen für die Sommerernte. Wer auch im Winter und Frühjahr frischen Porree ernten möchte, braucht nochmals 50 bis 80 Winterpflanzen dazu.
- Kleines Beet (2–4 m²): 20 bis 35 Pflanzen, ideal für erste Versuche
- Mittleres Beet (5–10 m²): 50 bis 100 Pflanzen für den regelmäßigen Eigenbedarf
- Großes Beet oder Vereinsgarten: 150 Pflanzen und mehr für Vorratswirtschaft
- Gemeinschaftsgarten oder Selbstversorger: Ab 200 Pflanzen für ganzjährige Versorgung
Für den Wintervorrat lohnt es sich, direkt in größere Mengen zu investieren. Winterporree-Jungpflanzen in größeren Mengen sind oft deutlich günstiger pro Stück als kleine Gebinde und du hast immer genug Reserve, falls einzelne Pflanzen ausfallen.

Wann darf man Porree nach draußen pflanzen?
Porree darf ins Freiland, sobald die Nachttemperaturen dauerhaft über -3 °C liegen. Für Sommerporree heißt das: ab Ende März. Für Winterporree kann man sich bis in den Mai Zeit lassen.
Was tun bei Spätfrost im April?
Ein kurzer Kälteeinbruch nach dem Pflanzen ist für Jungpflanzen zwar unangenehm, aber selten tödlich. Trotzdem sollte man vorsorgen, gerade wenn die Wettervorschau für die Nächte nach dem Einpflanzen noch Temperaturen um den Gefrierpunkt anzeigt.
Ich decke meine frisch gepflanzten Porreebeete mit einem Vlies (30 g/m²) ab, wenn der Wetterdienst Temperaturen unter -2 °C meldet. Das reicht vollkommen aus, um die empfindlichen Jungpflanzen zu schützen. Tagsüber nehme ich das Vlies immer wieder ab, damit Licht und Luft an die Pflanzen kommen. Nach zwei Wochen im Beet sind die Pflanzen gut angewachsen und brauchen kaum noch Schutz.
Wer unsicher ist, welche Gemüsepflanzen sich für welche Jahreszeit eignen, findet in unserem Ratgeber zu Gemüsepflanzen im Garten hilfreiche Übersichten für das ganze Gartenjahr.
Porree gießen und pflegen nach dem Einpflanzen
Direkt nach dem Einpflanzen wird kräftig angegossen, und zwar so, dass die Erde sich gut um die Wurzeln setzt. In den ersten zwei Wochen regelmäßig feucht halten, aber keine Staunässe. Einmal wöchentlich reicht bei normalem Wetter aus.
Ab etwa sechs Wochen nach dem Einpflanzen häufle ich die Pflanzen zum ersten Mal an. Das bedeutet: Ich ziehe mit der Hacke etwas Erde an den Schaft heran. Das verlängert den weißen, zarten Teil des Schaftes und ist das Geheimnis hinter wirklich schönen, langen Porreestangen. Zwei bis drei Anhäufelungen über die Saison verteilt sind ideal.

Was darf man nicht neben Porree pflanzen?
Direkt neben Porree gehören keine anderen Zwiebelgewächse. Zwiebeln, Knoblauch, Schalotten und Schnittlauch sind schlechte Nachbarn, weil sie die gleichen Schädlinge anlocken und sich in der Nährstoffkonkurrenz gegenseitig schwächen.
Welche Pflanzen passen gut neben Porree?
Die besten Nachbarn für Porree sind Möhren, Sellerie, Tomaten, Erdbeeren und Blattsalate. Jede dieser Kombinationen hat praktische Vorteile, die über bloße Nachbarschaftstoleranz hinausgehen.
- Gute Nachbarn: Möhren, Sellerie, Tomaten, Erdbeeren, Salat, Spinat
- Schlechte Nachbarn: Zwiebeln, Knoblauch, Schalotten, Schnittlauch
- Warum Möhren so gut passen: Die ätherischen Öle des Porreem schrecken die Möhrenfliege ab, während Möhren den Lauchminierfliegen etwas entgegensetzen
- Fruchtfolge beachten: Porree nicht nach Lauchgewächsen anbauen, Pause von mindestens 3 Jahren einhalten
Sellerie und Porree gemeinsam im Beet ist eine klassische Kombination, die seit Generationen im Gemüsegarten funktioniert. Beide profitieren voneinander, ohne sich zu behindern. Ich pflanze die beiden seit Jahren zusammen und bin jedes Mal wieder begeistert, wie gut die Kombination aufgeht.
Welches Gemüse pflanzt man im März und April noch?
März und April sind die produktivsten Monate im Gemüsegarten. Neben Porree eignen sich folgende Kulturen für einen Freilandstart:
- Möhren: Ab März direkt ins Beet säen, leicht frosthart bis -3 °C
- Spinat: Kälteverträglich, ideal ab Mitte März
- Salat: Kopfsalat und Pflücksalat ab März mit Vliesschutz
- Spargel: April ist die klassische Pflanzzeit für neue Spargelbette. Wer Spargel pflanzen möchte, findet bei uns eine ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung für Spargel im Frühjahr
- Kohlrabi: Jungpflanzen ab Mitte April ins Freiland
- Zuckerschoten: Ab Anfang April direkt säen, sie mögen Kälte
Das Frühjahr ist einfach die aufregendste Zeit im Garten. Jede Woche kommen neue Möglichkeiten dazu. Wer mit Porree startet, liegt goldrichtig, denn er ist pflegeleicht, ertragreich und lässt sich hervorragend lagern.

Zum Abschluss noch ein praktischer Tipp aus meiner eigenen Erfahrung: Kaufe lieber etwas mehr Jungpflanzen als du denkst zu brauchen. Ausfälle durch Schnecken, Vogelfraß oder einen unerwarteten Kälteeinbruch passieren, und dann ist es gut, Ersatz zu haben. Für kleinere Beete sind Gebinde mit 20 bis 35 Pflanzen ideal, und für den ersten Einstieg in den Winterporree gibt es genau die richtige Menge. Für größere Gärten lohnen sich größere Mengen an Winterporree-Jungpflanzen, um die gesamte Nutzfläche effizient zu belegen. Bei Spargel Pflanzen Kaufen findest du Jungpflanzen aus eigener Bio-Gärtnerei, die direkt versandbereit und auf optimale Qualität geprüft sind. Bei Spargel Pflanzen Kaufen legen wir größten Wert darauf, dass die Pflanzen zum richtigen Zeitpunkt versandt werden, nämlich genau dann, wenn das Einpflanzen in deiner Region am sinnvollsten ist. Wer außerdem mehr über die optimalen Abstände und Tiefen beim Lauch erfahren möchte, findet in unserem ausführlichen Ratgeber rund ums Lauch pflanzen noch viele weitere Praxistipps für eine erfolgreiche Ernte.

Porree pflanzen im März und April ist für mich jedes Jahr aufs Neue ein Highlight der Gartensaison. Als Gärtnermeister erlebe ich täglich, wie Hobbygärtner mit den richtigen Jungpflanzen und ein bisschen Grundwissen zu einer wirklich beeindruckenden Ernte kommen. Der Frühling ist die beste Zeit, um loszulegen, und wer den richtigen Zeitpunkt, den passenden Pflanzabstand und eine gute Bodenvorbereitung beachtet, wird bis weit in den Winter hinein frischen Lauch ernten können.
Wie und wann pflanzt man Porree?
Porree wird je nach Sorte ab März vorgezogen und ab April ins Freiland gepflanzt. Die Jungpflanzen kommen ins Beet, sobald sie etwa bleistiftdick sind und der Boden sich auf mindestens 8 °C erwärmt hat.
Das Prinzip beim Porree pflanzen ist eigentlich ganz einfach. Du stichst mit einem Pflanzholz oder einem Besenstiel Löcher von etwa 15 cm Tiefe in den vorbereiteten Boden, setzt die Jungpflanze hinein und gießt kräftig an. Die Erde füllt das Loch dann ganz von selbst beim Gießen auf. Dieses sogenannte “Stecken” ist die klassische Methode und sorgt dafür, dass der Schaft lange und weiß bleibt, weil er durch die Tiefe automatisch gebleicht wird.
Wer keine Zeit hat, selbst vorzuziehen, greift am besten zu fertigen Jungpflanzen. Bei uns auf Spargelpflanzenkaufen.de beziehen wir die Pflanzen aus eigener Bio-Gärtnerei. Die Qualität ist dadurch konstant hoch und der Zeitpunkt der Lieferung ist auf die Pflanzzeit abgestimmt. Für den Sommerporree empfehle ich einen Blick auf unsere Sommer-Lauchpflanzen in kleiner Menge, die sich für den Hausgarten perfekt eignen.

Sommerporree oder Winterporree: Was ist der Unterschied bei der Pflanzzeit?
Sommerporree wird ab März vorgezogen und von April bis Mai ins Freiland gepflanzt. Die Ernte erfolgt von Juli bis Oktober. Winterporree hingegen kommt etwas später, nämlich ab Mai oder Juni, ins Beet und bleibt bis weit in den Winter oder sogar bis ins nächste Frühjahr stehen.
Für die meisten Hobbygärtner lohnt es sich, beide Typen zu kombinieren. So hat man von Sommer bis Frühjahr immer frischen Porree zur Hand. Winterporree ist dabei frostfester und hat einen intensiveren Geschmack. Wer größere Mengen plant, findet bei uns Winterporree-Jungpflanzen in praktischen Gebinden, die sich für mittelgroße Beete gut eignen.
| Merkmal | Sommerporree | Winterporree |
|---|---|---|
| Pflanzzeit (Freiland) | April bis Mai | Mai bis Juni |
| Erntezeit | Juli bis Oktober | Oktober bis März |
| Frostverträglichkeit | Gering (bis -5 °C) | Hoch (bis -15 °C) |
| Schaftlänge typisch | 20 bis 30 cm | 15 bis 25 cm |
| Geschmack | Mild und zart | Kräftig und würzig |
| Geeignet für | Sommerküche, Salate | Suppen, Eintöpfe, Lagerung |
Porree pflanzen Schritt für Schritt: So geht es richtig
Hier ist meine bewährte Anleitung, die ich auch meinen Kunden immer mitgebe:
- Boden gut lockern und Kompost einarbeiten, mindestens 20 cm tief
- Pflanzlöcher mit Pflanzholz oder Stab, ca. 15 cm tief, stechen
- Jungpflanze in das Loch setzen, Wurzeln sollten den Boden berühren
- Kräftig angießen, das Wasser spült die Erde an die Wurzeln
- Loch nicht manuell zudrücken, das Gießwasser übernimmt das
- Erste Wochen regelmäßig feucht halten, besonders bei Trockenheit
Das klingt simpel, und das ist es auch. Porree ist dankbar und vergibt kleine Fehler. Was er nicht vergibt, ist Staunässe und zu enger Stand.

Porree Pflanzabstand: Wie weit auseinander pflanzen?
Der ideale Pflanzabstand für Porree liegt bei 10 bis 15 cm innerhalb der Reihe und 30 cm zwischen den Reihen. Bei engem Stand bekommen die Pflanzen nicht genug Licht und Luft, was Pilzkrankheiten begünstigt.
In meiner Praxis hat sich ein Reihenabstand von 30 cm als goldener Mittelweg bewährt. So kommt man noch gut mit der Hacke zwischen die Reihen und hat trotzdem eine ordentliche Pflanzendichte. Auf einem Beet von einem Quadratmeter passen bei diesem Abstand gut 20 bis 25 Pflanzen unter.
Abstände zwischen den Reihen: Warum genug Platz so wichtig ist
Zu enger Stand ist einer der häufigsten Fehler beim Porree pflanzen. Wer die Reihen zu dicht setzt, riskiert schlechte Luftzirkulation und damit Lauch-Rost sowie Mehltau. Ich sehe das leider immer wieder in Gärten, die ich berate.
Folgende Abstände haben sich in der Praxis bewährt:
- Abstand in der Reihe: 10 cm für Sommerporree, 15 cm für Winterporree (der wird größer)
- Reihenabstand: Mindestens 30 cm, bei maschineller Bearbeitung 45 cm
- Beetkante: Mindestens 15 cm Abstand zum Beetrand lassen
- Tiefe der Pflanzlöcher: 15 cm für schöne lange Schäfte
Wer auf einem schmalen Hochbeet anbaut, kann die Reihen auf 25 cm reduzieren, sollte aber dann auf jeden Fall den Abstand in der Reihe bei 15 cm belassen. Weniger geht wirklich nicht.
Porree Bodenvorbereitung: Nährstoffe und Bodenqualität richtig einstellen
Porree ist ein Starkzehrer. Er braucht einen tiefgründig gelockerten, nährstoffreichen Boden mit einem pH-Wert zwischen 6,0 und 7,5. Lehmige Sandböden mit guter Wasserführung sind ideal.
Was ich immer empfehle: Schon im Herbst vor der Pflanzung Kompost einarbeiten, etwa drei bis vier Liter pro Quadratmeter. Im Frühjahr dann noch eine Handvoll Horn-Knochenmehl oder Hornspäne dazu. Das reicht für die erste Phase. Wenn die Pflanzen gut angewachsen sind, also nach etwa vier Wochen, kommt eine zweite Düngergabe mit Stickstoff. Flüssiger Brennnesseljauche oder ein organischer Stickstoffdünger funktionieren beide gut.
Boden vorbereiten: Diese Nährstoffe braucht Porree wirklich
Stickstoff ist der wichtigste Nährstoff für Porree. Er sorgt für das kräftige grüne Laub und den langen weißen Schaft. Aber Phosphor und Kalium sind ebenfalls wichtig, vor allem für Winterporree, der frostfest bleiben soll.
Hier mein Standardrezept für die Bodenvorbereitung auf einem Quadratmeter:
- 3 bis 4 Liter reifen Kompost einarbeiten
- 50 g Hornspäne für langsame Stickstofffreigabe
- 30 g Kaliumsulfat für Frostfestigkeit bei Winterporree
- pH-Wert prüfen, bei Bedarf mit Kalk korrigieren (Ziel: 6,5 bis 7,0)
Wer schon ein gut gepflegtes Beet hat, braucht weniger zu tun. Frisch angelegten Beeten hingegen tue ich immer etwas mehr Kompost gönnen. Ein lockerer, humusreicher Boden ist die halbe Miete beim Porree.

Porree Jungpflanzen: Wie tief einpflanzen für optimale Ergebnisse?
Porree-Jungpflanzen sollten 10 bis 15 cm tief eingepflanzt werden. Diese Tiefe sorgt für den charakteristischen weißen Schaft, der beim Kochen so geschätzt wird.
Das Geheimnis liegt im sogenannten Bleichen: Je tiefer der Schaft im Boden steckt, desto länger bleibt er weiß und zart. Wer noch längere weiße Schäfte möchte, kann die Pflanzen beim Anwachsen zusätzlich noch einmal anhäufeln. Das mache ich bei meinen eigenen Pflanzen regelmäßig und der Unterschied ist deutlich sichtbar.
Beim Einpflanzen darauf achten, dass die Wurzeln nicht zu weit nach oben ragen und die Blattkrone knapp über der Bodenoberfläche bleibt. Wer zu tief pflanzt, riskiert Fäulnis am Herzblatt. Wer zu flach pflanzt, bekommt kurze grüne Schäfte ohne den typischen Porree-Charakter.
Wann darf man nach draußen lauchen?
Porree-Jungpflanzen können ab Mitte April ins Freiland, sobald keine anhaltenden Fröste mehr zu erwarten sind und der Boden sich auf mindestens 8 °C erwärmt hat. In milden Regionen Deutschlands gelingt das oft schon Anfang April.
Ich rate immer zur Bodenkontrolle. Ein einfaches Bodenthermometer kostet wenig und gibt dir Sicherheit. Wenn du die Hand auf den Boden legst und er sich nicht mehr kalt anfühlt, ist das ein gutes Zeichen. Besser aber messen als raten.
Regionale Unterschiede beim Pflanztermin beachten
In Süddeutschland und in geschützten Lagen am Rhein kann man schon Ende März mit dem Auspflanzen beginnen. In Norddeutschland oder in Höhenlagen sollte man lieber bis Mitte bis Ende April warten. Ein kurzer Frosteinbruch schadet Porree-Jungpflanzen zwar nicht sofort, aber Temperaturen unter -3 °C für mehrere Nächte hintereinander können die Pflanzen erheblich schwächen.
Als Faustregel gilt: Wenn die Forsythien blühen und die Birken austreiben, ist die Zeit für Porree ins Freiland gekommen. Das klingt nach Bauerngarten-Weisheit, stimmt aber in der Praxis erstaunlich gut. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, hält ein Vlies für die ersten zwei Wochen bereit.
Für alle, die sich auch mit anderen Frühjahrsgemüsen beschäftigen und noch überlegen, was ins Beet soll, lohnt sich übrigens ein Blick auf unsere Übersicht zu passenden Gemüsepflanzen für den eigenen Garten. Dort findest du viele praktische Tipps zur Auswahl.

Was darf man nicht neben Porree pflanzen?
Porree verträgt sich nicht mit anderen Lauchgewächsen wie Zwiebeln, Knoblauch und Schnittlauch als direkte Nachbarn. Auch Hülsenfrüchte wie Erbsen und Bohnen sollten nicht unmittelbar neben Porree stehen, da sie unterschiedliche Ansprüche an den Boden stellen.
Gute Nachbarn sind dagegen Sellerie, Möhren, Salat und Erdbeeren. Die Kombinationen sind nicht zufällig, denn Möhren und Porree beispielsweise halten sich gegenseitig schädliche Insekten vom Hals. Die Möhrenfliege meidet den Lauchgeruch, während die Lauchmotte den Möhrenduft nicht mag. Eine klassische Win-win-Situation im Garten.
Schlechte Nachbarn und warum die Fruchtfolge so wichtig ist
Neben den schlechten direkten Nachbarn gibt es auch das Thema Fruchtfolge. Porree sollte nie dort gepflanzt werden, wo im Vorjahr bereits Lauch, Zwiebeln oder Knoblauch standen. Das erhöht das Risiko von Lauch-Rost und Schädlingen wie der Lauchmotte erheblich. Mindestens drei Jahre Anbaupause sind sinnvoll.
- Schlechte Nachbarn: Zwiebeln, Knoblauch, Schnittlauch, Erbsen, Bohnen
- Gute Nachbarn: Möhren, Sellerie, Salat, Erdbeeren, Tomaten
- Fruchtfolge beachten: Porree nicht nach Lauchgewächsen anbauen, Pause von mindestens 3 Jahren einhalten
Sellerie und Porree gemeinsam im Beet ist eine klassische Kombination, die seit Generationen im Gemüsegarten funktioniert. Beide profitieren voneinander, ohne sich zu behindern. Ich pflanze die beiden seit Jahren zusammen und bin jedes Mal wieder begeistert, wie gut die Kombination aufgeht.
Welches Gemüse pflanzt man im März und April noch?
März und April sind die produktivsten Monate im Gemüsegarten. Neben Porree eignen sich folgende Kulturen für einen Freilandstart:
- Möhren: Ab März direkt ins Beet säen, leicht frosthart bis -3 °C
- Spinat: Kälteverträglich, ideal ab Mitte März
- Salat: Kopfsalat und Pflücksalat ab März mit Vliesschutz
- Spargel: April ist die klassische Pflanzzeit für neue Spargelbette. Wer Spargel pflanzen möchte, findet bei uns eine ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung für Spargel im Frühjahr
- Kohlrabi: Jungpflanzen ab Mitte April ins Freiland
- Zuckerschoten: Ab Anfang April direkt säen, sie mögen Kälte
Das Frühjahr ist einfach die aufregendste Zeit im Garten. Jede Woche kommen neue Möglichkeiten dazu. Wer mit Porree startet, liegt goldrichtig, denn er ist pflegeleicht, ertragreich und lässt sich hervorragend lagern.

Noch ein praktischer Tipp aus meiner eigenen Erfahrung: Kaufe lieber etwas mehr Jungpflanzen als du denkst zu brauchen. Ausfälle durch Schnecken, Vogelfraß oder einen unerwarteten Kälteeinbruch passieren immer mal wieder, und dann ist es gut, Ersatz parat zu haben. Für kleinere Beete sind Gebinde mit 20 bis 35 Pflanzen ideal, und wer zum ersten Mal Winterporree anbaut, findet bei uns ein handliches Starterpaket für den Einstieg. Für größere Gärten lohnen sich entsprechend größere Mengen an Winterporree-Jungpflanzen, um die gesamte Nutzfläche effizient zu belegen. Bei Spargel Pflanzen Kaufen legen wir größten Wert darauf, dass die Pflanzen zum richtigen Zeitpunkt versandt werden, nämlich genau dann, wenn das Einpflanzen in deiner Region am sinnvollsten ist. Wer außerdem mehr über die optimalen Abstände und Tiefen beim Lauch erfahren möchte, findet in unserem ausführlichen Ratgeber rund ums Lauch pflanzen noch viele weitere Praxistipps für eine erfolgreiche Ernte.

Porree pflanzen im März und April ist einer der besten Einstiegspunkte in die Gemüsegärtnerei. Wer den richtigen Zeitpunkt, den passenden Pflanzabstand und eine gute Bodenvorbereitung kennt, wird mit einer langen Erntesaison belohnt, die von Sommer bis weit in den Winter reicht. In diesem praktischen Leitfaden zeige ich dir Schritt für Schritt, worauf es beim porree pflanzen März April wirklich ankommt, und welche Sortenunterschiede zwischen Sommer- und Winterporree du kennen solltest.
Wie und wann pflanzt man Porree? Der richtige Zeitpunkt im März und April
Porree wird als vorgezogene Jungpflanze ins Freiland gesetzt, sobald kein strenger Frost mehr zu erwarten ist. Im März und April ist der ideale Zeitpunkt für Sommerporree, der ab Juli geerntet werden kann.
Als Gärtnermeister rate ich jedem Hobbygärtner: Fang früh an, aber nicht zu früh. März ist prima, wenn du Jungpflanzen verwendest und den Boden bei Bedarf mit einem Vlies schützt. Eigene Aussaat macht man am besten schon im Januar oder Februar im Haus, damit die Pflanzen bis März auf etwa 15 bis 20 cm Höhe herangewachsen sind.
Schritt-für-Schritt-Anleitung: Porree richtig einpflanzen
Die Methode ist simpel, aber ein paar Details machen den Unterschied zwischen einer mittelmäßigen und einer wirklich guten Ernte.
- Boden vorbereiten: Beet tiefgründig lockern, Kompost einarbeiten, pH-Wert zwischen 6,0 und 7,5 anstreben
- Löcher stechen: Mit einem Pflanzhölzchen oder Finger Löcher von 10 bis 15 cm Tiefe stechen
- Jungpflanzen einsetzen: Jeweils eine Pflanze pro Loch einsetzen, ohne die Erde sofort anzudrücken
- Angießen statt Andrücken: Kräftig angießen, damit die Erde sich von selbst um die Wurzeln legt
Das Angießen statt Andrücken ist ein alter Gärtnertrick, den mein Lehrmeister mir vor über 20 Jahren beigebracht hat. Die Pflanze sitzt danach bombenfest und die Wurzeln haben sofort Kontakt zur feuchten Erde. Probier es aus, du wirst den Unterschied sehen.
Sommerporree und Winterporree: Was ist der Unterschied bei der Pflanzzeit?
Der wichtigste Unterschied liegt im Erntezeitpunkt und der Frosttoleranz. Sommerporree wird von März bis Mai gepflanzt und ab Juli geerntet. Winterporree hingegen wird ab April bis Juni gesetzt und übersteht Temperaturen bis zu minus 15 °C.
| Merkmal | Sommerporree | Winterporree |
|---|---|---|
| Pflanzzeit (Jungpflanzen) | März bis Mai | April bis Juni |
| Erntezeit | Juli bis Oktober | Oktober bis März |
| Frosttoleranz | Gering (bis ca. -3 °C) | Hoch (bis ca. -15 °C) |
| Schaftlänge | Meist länger, zarter | Kürzer, kräftiger |
| Geschmack | Mild, zart | Würzig, intensiver |
| Typische Verwendung | Frischküche, Salate | Suppen, Eintöpfe, Lagerung |
Wer das ganze Jahr über Porree auf dem Tisch haben möchte, sollte beide Typen kombinieren. Für den Sommeranbau empfehle ich unsere Sommerporree-Jungpflanzen für kleinere Gärten, die sich ideal für den Start im März eignen.

Porree Pflanzabstand: Wie weit auseinander und welche Abstände zwischen den Reihen?
Der richtige Pflanzabstand ist entscheidend für dicke, gleichmäßige Porreeschäfte. Zu eng gepflanzt konkurrieren die Pflanzen um Licht und Nährstoffe, zu weit verschwendest du wertvolle Beetfläche.
Die optimalen Abstände auf einen Blick
Halte innerhalb einer Reihe einen Abstand von mindestens 10 cm, besser 12 bis 15 cm ein. Zwischen den Reihen empfehle ich 25 bis 30 cm. Das klingt großzügig, aber Porree braucht Luft, damit er sich gut entwickelt und Krankheiten keine Chance haben.
- Abstand in der Reihe: 10 bis 15 cm (für dicke Schäfte lieber 15 cm)
- Reihenabstand: 25 bis 30 cm
- Pflanztiefe: 10 bis 15 cm (je tiefer, desto mehr weißer Schaft)
- Beetbreite: maximal 120 cm, damit du von beiden Seiten bequem arbeiten kannst
In meinem eigenen Garten pflanze ich Porree immer in Doppelreihen mit 15 cm Abstand innerhalb der Reihe und 30 cm zwischen den Reihen. So passen auf einem Beet von einem Quadratmeter schon rund 20 Pflanzen, und die Ernte ist trotzdem üppig.
Warum die Pflanztiefe so wichtig ist
Je tiefer der Porreem ins Loch gesetzt wird, desto länger wird der weiße, zarte Schaftbereich. Das ist der Teil, den wir am liebsten essen. 10 bis 15 cm Pflanztiefe ist ideal. Wer noch mehr weißen Schaft möchte, kann die Pflanzen beim Wachsen zusätzlich anhäufeln.

Porree Bodenvorbereitung: Nährstoffe, pH-Wert und die beste Erde
Porree ist ein Starkzehrer. Das bedeutet: Er braucht einen nährstoffreichen, tiefgründig gelockerten Boden, um seine langen Schäfte auszubilden.
So bereitest du den Boden optimal vor
Bereite das Beet am besten schon im Herbst vor, indem du reifen Kompost einarbeitest. Im Frühjahr, also kurz vor dem Pflanzen, lockere den Boden nochmals etwa 30 cm tief auf. Porree mag keinen verdichteten Untergrund. Der pH-Wert sollte zwischen 6,0 und 7,5 liegen. Bei zu saurem Boden hilft eine Kalkgabe von etwa 150 bis 200 g pro Quadratmeter.
Konkret empfehle ich folgende Nährstoffversorgung:
- Kompost: 3 bis 4 Liter pro Quadratmeter vor dem Pflanzen einarbeiten
- Stickstoff: Während der Wachstumsphase alle 4 bis 6 Wochen nachdüngen, zum Beispiel mit Hornspänen (etwa 50 g pro Quadratmeter)
- Kalium: Fördert die Widerstandsfähigkeit gegen Frost, besonders wichtig beim Winterporree
- Boden nicht zu feucht: Staunässe vertragen Porreepflanzen sehr schlecht, gute Drainage ist ein Muss
Ein lockerer, humusreicher Boden ist die beste Investition, die du für deinen Porree machen kannst. Ich habe das selbst erlebt: Auf gut vorbereiteten Beeten werden die Schäfte deutlich dicker und der Ertrag kann sich auf 1,5 bis 2 kg pro Quadratmeter summieren. Auf schlecht vorbereitetem Boden ist man froh, wenn man die Hälfte davon erreicht.
Wer auch Spargel im Garten anbaut, findet in unserem Ratgeber zur Bodenvorbereitung für anspruchsvolle Gemüsepflanzen viele übertragbare Tipps, denn beide Kulturen stellen ähnliche Anforderungen an Drainage und Nährstoffversorgung.

Wann darf man nach draußen lauchen? Temperaturen und Zeitfenster für Freilandpflanzung
Porree-Jungpflanzen können ins Freiland, sobald der Boden nicht mehr dauerhaft gefroren ist und die Nachttemperaturen stabil über minus 3 °C liegen. Ab Mitte März ist das in den meisten Regionen Deutschlands der Fall.
Regionale Unterschiede beim Auspflanzen
Deutschland ist kein einheitliches Klimagebiet. Am Rhein oder in Baden-Württemberg kann man schon Anfang März auspflanzen, während Gärtner in Bayern, Sachsen oder Brandenburg lieber bis Ende März oder sogar Anfang April warten. Ein simpler Test: Steck deinen Finger etwa 5 cm tief in die Erde. Fühlt sie sich tagsüber warm und locker an? Dann ist es Zeit.
Sommerporree ist etwas kälteempfindlicher als Winterporree und sollte bei anhaltender Kälte mit einem Gartenvlies (mindestens 17 g/m²) abgedeckt werden. Das kostet wenig und schützt die jungen Pflanzen vor Kälterückschlägen im April, die leider immer wieder vorkommen. Erfahrene Gärtner kennen das: Im April herrscht eine Woche Sommerwetter, und dann kommt doch nochmal ein Kälteeinbruch.
Wann ist der absolut beste Zeitpunkt für Winterporree im Frühling?
Winterporree-Jungpflanzen pflanzt man idealerweise von April bis Juni. Wer sie im April setzt, hat ab Oktober frischen Porree, der bis in den Februar oder März stehen bleibt, ohne zu erfrieren. Für eine durchgehende Versorgung vom Frühherbst bis ins Frühjahr lohnt sich die Investition in hochwertige Jungpflanzen, zum Beispiel unsere winterfesten Lauchpflanzen für mittlere Gärten. Wer mehr Fläche bepflanzen möchte, findet bei uns auch größere Mengen an Winterporree-Jungpflanzen für größere Beete.

Was darf man nicht neben Porree pflanzen? Und welches Gemüse passt gut dazu?
Nicht alle Gemüsepflanzen sind gute Nachbarn für Porree. Bestimmte Kombinationen fördern das Wachstum, andere hemmen es oder begünstigen Schädlinge und Krankheiten.
Schlechte Nachbarn: Diese Pflanzen gehören nicht neben Porree
Die wichtigste Regel ist einfach: Niemals andere Lauchgewächse neben Porree setzen. Zwiebeln, Knoblauch, Schnittlauch und Schalotten gehören alle zur selben Familie und locken dieselben Schädlinge an, besonders die Lauchmotte und die Zwiebelfliege. Auch Erbsen und Bohnen sollten nicht direkt neben Porree stehen, da sie unterschiedliche Ansprüche an die Bodenmikrobiologie haben.
- Schlechte Nachbarn: Zwiebeln, Knoblauch, Schalotten, Schnittlauch, Erbsen, Bohnen
- Gute Nachbarn: Möhren, Sellerie, Salat, Erdbeeren, Tomaten
- Fruchtfolge beachten: Porree nicht nach Lauchgewächsen anbauen, Pause von mindestens 3 Jahren einhalten
Sellerie und Porree gemeinsam im Beet ist eine klassische Kombination, die seit Generationen im Gemüsegarten funktioniert. Beide profitieren voneinander, ohne sich zu behindern. Ich pflanze die beiden seit Jahren zusammen und bin jedes Mal wieder begeistert, wie gut die Kombination aufgeht.
Welches Gemüse pflanzt man im März und April noch?
März und April sind die produktivsten Monate im Gemüsegarten. Neben Porree eignen sich folgende Kulturen für einen Freilandstart:
- Möhren: Ab März direkt ins Beet säen, leicht frosthart bis -3 °C
- Spinat: Kälteverträglich, ideal ab Mitte März
- Salat: Kopfsalat und Pflücksalat ab März mit Vliesschutz
- Spargel: April ist die klassische Pflanzzeit für neue Spargelbetten. Wer Spargel pflanzen möchte, findet bei uns eine ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung für Spargel im Frühjahr
- Kohlrabi: Jungpflanzen ab Mitte April ins Freiland
- Zuckerschoten: Ab Anfang April direkt säen, sie mögen Kälte
Das Frühjahr ist einfach die aufregendste Zeit im Garten. Jede Woche kommen neue Möglichkeiten dazu. Wer mit Porree startet, liegt goldrichtig, denn er ist pflegeleicht, ertragreich und lässt sich hervorragend lagern.

Noch ein praktischer Tipp aus meiner eigenen Erfahrung: Kaufe lieber etwas mehr Jungpflanzen als du denkst zu brauchen. Ausfälle durch Schnecken, Vogelfraß oder einen unerwarteten Kälteeinbruch passieren immer mal wieder, und dann ist es gut, Ersatz parat zu haben. Für kleinere Beete sind Gebinde mit 20 bis 35 Pflanzen ideal, und wer zum ersten Mal Winterporree anbaut, findet bei uns ein handliches Starterpaket für den Einstieg. Für größere Gärten lohnen sich entsprechend größere Mengen an Winterporree-Jungpflanzen, um die gesamte Nutzfläche effizient zu belegen. Bei Spargel Pflanzen Kaufen legen wir größten Wert darauf, dass die Pflanzen zum richtigen Zeitpunkt versandt werden, nämlich genau dann, wenn das Einpflanzen in deiner Region am sinnvollsten ist. Wer außerdem mehr über die optimalen Abstände und Tiefen beim Lauch erfahren möchte, findet in unserem ausführlichen Ratgeber rund ums Lauch pflanzen noch viele weitere Praxistipps für eine erfolgreiche Ernte. Und falls du dir noch unsicher bist, welche Gemüsepflanzen überhaupt zu deinem Garten passen, lohnt sich ein Blick in unseren Überblick zu Gemüsepflanzen, die in nahezu jeden Garten passen. Porree gehört in jedem Fall dazu.
